Alexianer Logo 09
 
Druckversion von Seite:
St. Hedwig-Krankenhaus Berlin  > Christliches Profil  > Hl. Hedwig

Unsere Hauspatronin:



Die heilige Hedwig ist Namensgeberin und Schutzpatronin der St. Hedwig-Kathedrale und des St. Hedwig-Krankenhauses in Berlin.

Wer war diese Frau?

Ihr Name bedeutet: Die Streitbare, die Kämpferin. Ihr Name steht auch für ihren Lebensweg:

Geboren wurde sie im Jahre 1174 in Andechs am Ammersee in Bayern.

Gestorben ist sie am 15.10.1243 im Kloster Trebnitz in Schlesien.

Mit zwölf Jahren wurde sie dem 18-jährigen Piastenherzog von Schlesien und Polen angetraut. Was kaum möglich schien, trat ein: Die Ehe wurde ausgesprochen glücklich. Bereits mit dreizehn Jahren gebar Hedwig ihr erstes Kind, im Laufe der Jahre kamen sechs weitere hinzu. Bis zu Heinrichs Tod lebte das Ehepaar in Glück und Harmonie zusammen.

Im Jahre 1201, also mit 27 Jahren, wird sie Herzogin von Schlesien. Sie kommt in ein fremdes und armes Land, in dem polnisch gesprochen wird. Als Herzogin erlernt sie die polnische Sprache, das war damals eine Sensation, um die ihr anvertrauten Menschen zu verstehen.

Hedwig widmete sich während ihres ganzen Lebens in Schlesien dem Wohl ihres Volkes und der Vertiefung des christlichen Glaubens in der Bevölkerung. Neben zahlreichen Spitälern und Krankenpflege-Einrichtungen stiftete sie auch das berühmte Zisterzienserinnenkloster in Trebnitz im Norden von Breslau. Es war dies der erste Frauenkonvent in Schlesien. Auch ebnete Hedwig den Weg für die Vertreter zahlreicher Orden.

Hedwig von Schlesien musste aber auch viel Leid ertragen. Ihr Heimatschloss Andechs wurde völlig zerstört, ihre Schwester Gertrud fiel einem Mordanschlag zum Opfer, 1238 starb ihr Mann, und nur drei Jahre später fiel ihr ältester Sohn Heinrich II. im Kampf gegen die Tataren.

Nach dem Tod des Sohnes zog sich Hedwig in ihr Kloster Trebnitz zurück, wo sie am 15. Oktober 1243 knapp 70-jährig starb. Hier in ihrer Lieblingsstiftung fand die Herzogin auch ihre letzte Ruhestätte. Papst Klemens IV. sprach Hedwig bereits 1267 heilig.

nach oben

Online: http://www.alexius.de/434.html