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St. Hedwig-Krankenhaus, Berlin
St. Hedwig-Krankenhaus, Berlin
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Weitere Abteilungen
-Apotheke
-Ergotherapie
-Kardio-pulmonale Funktionsdiagnostik
-Physiotherapie
-Sonographie und Endoskopie
-Sozialdienst
-Zentrallabor
 

Unsere krankenhauseigene Apotheke versorgt die Patienten in vier Krankenhäusern mit allen Medikamenten, die für die Behandlung notwendig sind.

 

Struktur

Geschichte

Unsere Leistungen

 

Leiterin der Apotheke:
Marianne Mooz
Fachapothekerin für Arzneimittel-Technologie

Tel.: 0 30 - 23 11 22 33
Fax: 0 30 - 23 11 22 30
E-mail: m.mooz@alexius.de


Lage: Die Apotheke befindet sich im Hauptgebäude/Souterrain.

 

Struktur

Im Team der Apotheke arbeiten neben der Leiterin Apotheker, Pharmazie-Ingenieure, Apothekenfacharbeiter und Pharmazeutisch-Kaufmännische Assistenten.



Die Apotheke im St. Hedwig-Krankenhaus ist eine Krankenhausapotheke, die stationäre Patienten versorgt. Darüber hinaus wird sie zukünftig zur Versorgung der Krankenhausambulanzen den Patienten unter dem "Dach des Krankenhauses" zur Verfügung stehen. In regelmäßigem Turnus erfolgt ein Verkauf von rezeptfreien Arznei- und Pflegemitteln für  Krankenhausmitarbeiter.

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Geschichte

 

1846 Gründung der Apotheke der barmherzigen Schwestern des hl. Karl Borromäus im St. Hedwig-Krankenhaus als Dispensieranstalt durch Schwester Xaveria Rudler.



1854 Umzug der Apotheke in den Neubau des St. Hedwig-Krankenhauses in der Großen Hamburger Straße (Hauptgebäude).

1937 Zulassung als Krankenhaus-Vollapotheke durch die Übernahme der Leitung durch die approbierte Apothekerin Schwester Philippa Stahl.
Neuausstattung der Apotheken-Offizin und -Rezeptur zur Arzneimittelversorgung für 750 Betten.

1945 Die Apotheke hat die Kriegszeit weitestgehend unbeschadet überstanden.
Im August erfolgte die Gründung der Apotheke im Krankenhaus Hedwigshöhe Grünau/Bohnsdorf durch Schwester Philippa (Schließung 1995).

1958 Gründung der Apotheke der Borromäerinnen im St. Josefs-Krankenhaus Potsadm durch Schwester Philippa (Schließung 1999).
Schwester Felicia Niesert übernahm die Leitung der Apotheke im St. Hedwig-Krankenhaus.
Herstellung von Infusionslösungen (ca. 5.000 Liter/Jahr).

1970 Herstellung von Labordiagnostika

1978 Übernahme der Leitung durch Horst Kaiser und Aufnahme von chirurgischem Nahtmaterial, Verbandstoffen und medizinischem Verbrauchsmaterial (Medikalprodukte) in das Sortiment der Apotheke.

1993 Einführung der Computertechnik

1994 Inbetriebnahme der Zentralen Zytostatika-Zubereitung zur Herstellung von individuell verordneten Zytostatika für stationär versorgte Krebspatienten.

1999 Die Apotheke des St. Hedwig-Krankenhauses wird Zentralapotheke unter der Leitung der Fachapothekerin Marianne Mooz. Die Übernahme der Arzneimittelversorgung für mehrere Krankenhäuser, z. B. das psychiatrisch neurologische St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee und die Einführung des Personalverkaufs für Mitarbeiter erweitern das Leistungsangebot.

2000 Übernahme der Arzneimittel-Versorgung des St. Josefs-Krankenhauses Potsdam und des Oberlin-Krankenhauses Potsdam-Babelsberg.

2003 Versorgung des Bundeswehrkrankenhausese mit Zytostatika-Zubereitungen

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Unsere Leistungen

Versorgung und Sortimente
Die Apotheke der St. Hedwig Kliniken beliefert alle Stationen und Fachabteilungen des St. Hedwig-Krankenhauses, des Krankenhauses Hedwigshöhe, des St. Joseph-Krankenhauses Berlin-Weißensee, des St. Josefs-Krankenhauses Potsdam und des Oberlin-Krankenhauses Potsdam-Babelsberg.
 
Insgesamt versorgt sie ca. 1.500 Betten mit Arznei- und Betäubungsmitteln, selbst hergestellten Rezepturen, Schleimhautdesinfektionsmitteln, chirurgischem Nahtmaterial und Laborbedarf.

Arzneimittelkommission
In der Apotheke werden ca. 1.000 verschiedene Medikamente vorrätig gehalten. Dieses Sortiment wird durch die Arzneimittelkommission festgelegt, der die leitende Apothekerin und die Chefärzte bzw. Oberärzte der o. g. Krankenhäuser angehören, die gemeinsam eine wirksame und kostengünstige "Arzneimittelliste" erstellen. Diese enthält 470 Arzneistoffe. Kurzfristig werden "nicht gelistete" Medikamente beschafft, wenn sie zur Fortführung einer ambulant begonnenen Therapie dienen. Durch Therapiestandards für Antibiotika und niedermolekulare Heparine werden die Leitlinien medizinischer Fachgesellschaften verwirklicht.

Zentrale Zytostatika-Zubereitung und Eigenherstellung von Rezepturen
Für alle stationären Krebspatienten werden in einem Spezial-Labor die Zytostatika zubereitet durch besonders hierfür ausgebildete Apothekenmitarbeiter. Die vom Arzt verordnete Dosis wird für jeden Patienten individuell hergestellt; monatlich ca. 600 Zubereitungen.
In der Apotheken-Rezeptur werden Cremes, Linimente, Lösungen, Salben, Sirupe und Zäpfchen nach ärztlicher Verordnung hergestellt.

Beratung, Aus- und Fortbildung
Die Apotheke versteht sich als Dienstleister für alle Mitarbeiter, Patienten und informiert "rund um das Arzneimittel". Dazu gehört auch die Beratung der Ärzte und des Pflegepersonals über neue Import- und Ident-Arzneimittel, deren Beschaffung und praktische Anwendung sowie Literaturrecherchen mittels verschiedener Datenbanken, wie z. B. ABDA und Internet. Die Apotheker beteiligen sich an der unternehmensinternen Fortbildung.  Patienten, die sich in der vor- und nachstationären Versorgung befinden, werden über ihre Arzneimittelverordnungen auf Wunsch beraten.

Prüfung von Arzneisubstanzen und Fertigarzneimitteln
Für alle pharmazeutischen Arzneisubstanzen, die zur Eigenherstellung von Medikamenten verwendet werden, schreibt das Deutsche Arzneibuch eine Identitäts-Prüfung vor. Diese Prüfung wird im Apothekenlabor durchgeführt. Auch Fertigarzneimittel werden täglich kontrolliert.

Wirtschaftlicher Umgang mit Arzneimitteln
Die Apotheke erzielt über die Arzneimittel-Abrechnungen und die Verbrauchsstatistiken Transparenz der Kosten.

Durch die Arzneimittel-Liste, durch Preisverhandlungen mit und den Direkteinkauf bei Pharmafirmen, durch Marktforschung und Einhaltung von Therapie-Empfehlungen trägt die Apotheke ihren Anteil zum wirksamen und wirtschaftlichen Umgang mit Medikamenten bei.

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