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AusbildungKurzinformation zur Ausbildung
Zugangsvoraussetzungen: Real- bzw. erweiterter Hauptschulabschluss, Zugehörigkeit zu einer christlichen Konfession oder Interesse an einer Ausbildung mit christlicher Prägung. Ausbildungsdauer: Drei Jahre Ausbildungsbeginn: in der Regel halbjährlich am 1. April und am 1. Oktober Kursstärke: 25 Teilnehmer/Innen Die Ausbildung erfolgt nach dem Krankenpflegegesetz vom 16. Juli 2003 und nach der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufe in der Krankenpflege vom 10. November 2003 Insgesamt werden während der dreijährigen Ausbildung 2.100 Stunden Unterricht erteilt. Die theoretische Ausbildung erfolgt nach einem fächerintegrativen Curriculum. Vorteil dieses Lehrplanes ist, dass für den Unterricht pflegerische Leitthemen formuliert sind. Typische Pflegesituationen werden aus verschiedenen Perspektiven und unter Einbeziehung unterschiedlicher Wissensgrundlagen betrachtet. Dadurch wird das Verständnis für die Komplexität von Pflegehandlungen gefördert und anwendungsbereites Wissen erworben.
Themenbereiche : 1. Pflegesituationen bei Menschen aller Altersgruppen erkennen, erfassen und bewerten 2. Pflegemaßnahmen auswählen, durchführen, auswerten 3. Unterstützung, Beratung und Anleitung in gesundheits- und pflegerelevanten Fragen fachkundig gewährleisten 4. Bei der Entwicklung und Umsetzung von Rehabilitationskonzepten mitwirken und diese in das Pflegehandeln integrieren 5. Pflegehandeln personenbezogen ausrichten 6. Pflegehandeln an pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichten 7. Pflegehandeln an Qualitätskriterien, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie wirtschaftlichen und ökonomischen Prinzipien ausrichten 8. Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken. 9. Lebenserhaltende Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des Arztes/der Ärztin einleiten. 10. Berufliches Selbstverständnis entwickeln und lernen, berufliche Anforderungen zu bewältigen. 11. Auf die Entwicklung des Pflegeberufs im gesellschaftlichen Kontext Einfluss nehmen 12. In Gruppen und Teams zusammenarbeiten. Innerhalb dieser Themenbereiche werden jeweils verschiedene fachliche Wissensgrundlagen vermittelt. Das Fachgebiet der Wissensgrundlage und deren Stundenumfang werden im Curriculum gesondert ausgewiesen.
1. Kenntnisse der Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits-. und Kinderkrankenpflege sowie der Pflege- und Gesundheitswissenschaften 2. Pflegerelevante Kenntnisse der Naturwissenschaften und der Medizin 3. Pflegerelevante Kenntnisse der Geistes- und Sozialwissenschaften 4. Pflegerelevante Kenntnisse aus Recht, Politik und Wirtschaft Zur freien Verfügung Gesamt: 2100 Stunden
Inhalt und Umfang der praktischen Ausbildung Die praktische Ausbildung umfasst mind. 2.500 Ausbildungsstunden. Die Lernenden absolvieren mindestens 14 Facheinsätze. Zwischen den Praxiseinsätzen liegen mehrwöchige Unterrichtsblöcke. In den Praxiseinrichtungen erfüllen die Lernnenden Praxisaufträge, die ihrem Ausbildungsstand entsprechen. Dabei werden sie von Krankenschwestern oder Krankenpflegern angeleitet und betreut, die für ihre Aufgaben durch eine Ausbildung zum/ zur Praxisanleiter/in besonders qualifiziert sind. Auf jeder Station sind ein bis zwei Praxisanleiter/innen eingesetzt. Lehrer/innen für Krankenpflege begleiten die Schüler/innen in den Einrichtungen während ihrer Praxiseinsätze und führen die Prüfungen gemeinsam mit den Praxisanleiter/innen durch. Praxiseinsätze werden in folgenden Bereichen absolviert: I. Allgemeiner Bereich 1. Gesundheits- und Krankenpflege von Menschen aller Altersgruppen in der stationären Versorgung in kurativen Gebieten in den Fächern Innere Medizin, Geriatrie, Neurologie, Chirurgie, Gynäkologie, Pädiatrie, Wochen- und Neugeborenenpflege sowie mindestens zwei dieser Fächer in rehabilitativen und palliativen Gebieten. 2. Gesundheits- und Krankenpflege von Menschen aller Altersgruppen in der ambulanten Versorgung in präventiven, kurativen, rehabilitativen und palliativen Gebieten
II. Differenzierungsbereich 1. Gesundheits- und Krankenpflege, stationäre Pflege in den Fachgebieten Innere Medizin, Chirurgie, Psychiatrie III. Zur freien Verteilung auf die Bereiche I. und II. Gesamt: 2500 Stunden
Ausbildung im christlichen Krankenhaus Neben der fachlich-pflegerischen Qualifikation ist uns die Begleitung und Beratung der Lernenden in der Auseinandersetzung mit Erfahrungen von Krankheit, Leid und Tod ein wichtiges Anliegen. Diese Probleme werden in religiös-ethischen Seminaren besprochen, die in jedem Ausbildungsjahr einmal über einen Zeitraum von drei Tagen stattfinden. Auch Informationen zum Christentum und zur katholischen Kirche sowie das Angebot seelsorglicher Begleitung der Schüler/innen sind Bestandteil der Ausbildung.
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