 Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie - Minimalinvasive ChirurgieIn der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie - Minimalinvasive Chirurgie werden neben der Allgemeinen Chirurgie drei Kompetenzzentren für die Bereiche Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie und endokrine Chirurgie betrieben.
Struktur
Oberärzte
Sprechstunden
Unser Leistungsspektrum
Fortbildungen
Weiterbildungsermächtigung
Flyer zum Download
Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie - Minimalinvasive Chirurgie Dr. med. Eric P. M. Lorenz Facharzt für Chirurgie, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Minimal-invasive Chirurgie, Proktologie

Kontakt: Chefarztsekretariat Tel.: 0 30 - 23 11 25 17 Fax: 0 30 - 23 11 24 05 E-mail: e.lorenz@alexius.de
Lage: Das Büro des Chefarztes befindet sich im Hauptgebäude /4. Etage
StrukturNeben dem Chefarzt und den Oberärzten gehören drei weitere Fachärzte für Chirurgie sowie fünf Assistenzärzte zum Team der Abteilung. Die pflegerische Betreuung ist speziell auf die Anforderungen von Patienten mit den von uns schwerpunktmäßig behandelten Erkrankungen ausgerichtet. Die psychosoziale Betreuung von schwerkranken Patienten sowie deren Angehörigen ist gegeben.
Die Abteilung verfügt über 50 Betten auf den Stationen 6, 7 und der interdisziplinären Intensivtherapiestation. Die Station 7 trägt den Namen „Hildegard von Bingen“. Angehörige von auswärtigen Patienten können auf Wunsch untergebracht werden.
Station "Hildegard von Bingen" (7) befindet sich im Erdgeschoss des Hauptgebäudes. Tel.: (030) 23 11 - 22 81
Station 6 befindet sich im Hauptgebäude in der ersten Etage. Tel.: (030) 23 11 - 22 42
Ausstattung der Zimmer: Helle Ein- und Zweibettzimmer in gehobener, individueller Ausstattung mit eigenem Bad und WC, jeweils eigener Fernseher am Bett, Internetanschluss möglich, drei rollstuhlgerechte Zimmer. 
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Fotos: A. Grüß
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Zusätzlich für alle Patienten der Klinik: rollender Bücherwagen, parkähnlicher Innenhof der Klinik, Cafeteria, Veranstaltungen (regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen, Autorenlesungen, Konzerte, tägliche Gottesdienste).
Die Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie -Minimalinvasive Chirurgie- ist zusammen mit der Klinik für Urologie, dem Bereich Uro-Gynäkologie zugleich Teil des Deutschen Beckenbodenzentrums (DBBZ).
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Oberärzte
Bereich Minimal Invasive Chirurgie
Dr. med. Jens-Peter Schmalfeldt
Bereich Gefäßchirurgie
Dr. med. Jochen Schulze Buschoff
Bereich endokrine Chirurgie
Dr. med. Katrin Schultz
Koordination Notaufnahme
Dr. med. Jens-Peter Schmalfeldt Tel.: 0 30 - 23 11 20 43
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SprechstundenTelefon: 0 30 - 23 11 25 17
Chefarztsprechstunde Beratungs- und Indikationssprechstunde, Second opinion (Zweitmeinung) Mittwoch: 8.00 - 11.00 Uhr Tel.: 0 30 - 23 11 25 17
Privatsprechstunde nach telefonischer Absprache Tel.: 0 30 - 23 11 25 17
Sprechstunde für Berufstätige nach telefonischer Absprache kurzfristig abends Tel.: 0 30 - 23 11 25 17
Interdisziplinäre Sprechstunde Chirurgie, Urogynäkologie und Urologie im Deutschen Beckenbodenzentrum (Sprechstunde für komplexe Störungen der Kontinenzorgane und des Beckenbodens) Tel.: 0 30 - 23 11 25 17
Bauchzentrum-Sprechstunde in Kooperation mit der Gastroenterologie und Viszeralchirurgie bei komplexen funktionellen und onkologischen Baucherkrankungen Tel.: 0 30 - 23 11 25 17
Gefäßsprechstunde Tel.: 0 30 - 23 11 28 38 (Dr. med. Jochen U. Schulze Buschoff)
Endokrine Sprechstunde Tel.: 0 30 - 23 11 - 28 93 (Dr. med. Katrin Schultz)
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Unser LeistungsspektrumBereich Minimalinvasive Chirurgie
Bereich Viszeralchirurgie und Koloproktologie
Bereich Gefäßchirurgie
Bereich Endokrine Chirurgie
Bereich Minimal Invasive Chirurgie
Was ist MIC?
Der Begriff "Minimal Invasive Chirurgie" (MIC) wurde 1988 für den Einsatz der Endoskopie bei operativen Eingriffen eingeführt. Mit MIC lassen sich erkrankte Organe ohne große Schnitte operieren. Man nennt diese Technik daher auch "Knopfloch-Chirurgie".
Ermöglicht wurde MIC durch die Entwicklung lichtstarker Mikrochip-Kameras mit hoch-auflösendem Farb-Video-Monitor. Da die Narben später kaum noch sichtbar sind, wurde in den Medien auch der Begriff der "Operation ohne Schnitt" geprägt.
In der Gelenkchirurgie wird MIC bereits seit 80 Jahren angewandt. Weite Verbreitung auf diesem Gebiet fand die Methode in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts durch verbesserte Instrumente.
Wo wird MIC eingesetzt?
- Blinddarmoperationen Bei einer akuten Entzündung des Blinddarms wird das entzündeten Organ entfernt. Dazu werden ein Endoskop sowie sondenförmige Instrumente über kleine Hautschnitte eingeführt.
- Gallenblasenoperationen Bei Patienten mit Beschwerden durch Gallenblasensteine lässt sich durch Minimal Invasive Chirurgie das erkrankte Organ mitsamt der Steine aus dem Bauchraum entfernen.
- Leistenbruchoperationen / Bauchwandbrüche Wenn im Bereich der Bauchdecke Lücken existieren, sprechen wir vom Eingeweidebruch, Bauchdecken- oder Leistenbruch. Bisher wurden solche Leiden mit einem Schnitt von außen operiert. Neuerdings wird diese Technik durch ein Verfahren abgelöst, das den Defekt in der Bauchwand unter Sicht mit einem Netz von innen hinterlegt. Die Lücke wird so wie mit einem Segel überspannt.
- Verwachsungsbauch Nach offenen Bauchoperationen entstehen in Folge von Narbenbildungen häufig Verwachsungen im Bauchinneren. Diese können Beschwerden verursachen oder die Darmpassage behindern, was einen Darmverschluss hervorrufen kann. Mittels MIC kann die Ursache der Beschwerde aufgeklärt und meist auch beseitigt werden.
- Operationen an Magen und Darm Mit MIC können auch Eingriffe an Magen und Darm vorgenommen werden. So lassen sich z. B. Teile des Dick- oder Dünndarms entfernen und Durchbrüche von Magen und Darm übernähen. Auch können Lymphknoten als Proben entnommen werden. Bei einem Vorfall des Enddarmes lässt sich dieser raffen und neu fixieren.
- Sigmadivertikulitis Im Falle einer Divertikelkrankheit kann der S-Darm durch MIC laparoskopisch (über Bauchspiegelung) entfernt werden
- Refluxkrankheit: Bei Zwerchfellbruch und Sodbrennen lässt sich mit MIC eine laparoskopische Fundoplicatio durchführen.
- Weitere Möglichkeiten Neben den aufgezählten Operationen können mit MIC-Technik Eingriffe an Leber und Milz vorgenommen werden sowie bei stumpfen Bauchverletzungen und bösartigen Erkrankungen.
Vorteile der MIC
- MIC verringert die operationsbedingten Verwachsungen im Bauchraum deutlich.
- Es entstehen nur kleine Schnitte, die später kaum sichtbar sind.
- Der Körper wird bei der Operation erheblich weniger belastet.
- Der Operation ist weniger schmerzhaft.
- Der Klinikaufenthalt des Patienten verkürzt sich.
- Der Patient ist nach der Operation schneller wieder belastbar.
- Falls bei der Operation Schwierigkeiten auftreten, kann problemlos auf herkömmliche Operationsverfahren umgestiegen werden.
nach oben Bereich Viszeralchirurgie und KoloproktologieKontakt: Leitender Oberarzt Dr. med. Jens-Peter Schmalfeldt Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Proktologie Tel.: 0 30 - 23 11 20 81 Fax: 0 30 - 23 11 24 05 E-mail: j.schmalfeldt@alexius.de 
Sprechstunde: Montag: 14.00-16.00 und Freitag: 8.00 - 10.00 Uhr
Behandlung von Erkrankungen des Magens
- Operative Therapie des Magenkarzinoms und anderer bösartiger Magenerkrankungen
- Operative Therapie des Ulkusleidens und seiner Komplikationen
- Anlage bzw. Korrektur von PEG`s
- Operative Therapie von Zwerchfellbrüchen mit Magenverlagerung
Behandlung von Erkrankungen der Gallenblase, Leber, Milz und Pankreas
- Operative Therapie des Gallensteinleidens (endoskopisch) und bösartiger Erkrankungen der Gallenwege
- Operative Therapie von gut- und bösartigen Erkrankungen des Pankreas
- Entfernung der Milz bei hämatologischen Erkrankungen
- Teilentfernung der Leber bei gut- und bösartigen Erkrankungen
Behandlung von Erkrankungen des Dick- und Mastdarms
- Operative Therapie des kolorectalen Karzinoms
- Operative Behandlung der Colitis ulcerosa
- Operative Therapie der Divertikulose des Dickdarms
- Operative Therapie der abdominellen und analen Komplikationen des Morbus Crohn
- Operative Therapie des kompletten Mastdarmvorfalls
- Transanale mikrochirurgische Entfernung von Rektumtumoren
Behandlung von Aftererkrankungen
- Operative Behandlung des Analprolapses
- Operative Hämorrhoidenbehandlung,
z. B. Staplerhämorrhoidektomie nach Longo
- Operative Behandlung von Analabszessen und Analfisteln
- Operative Behandlung der Marisken
- Operative und konservative Behandlung der Analfissur (lokale Nitrattherapie, Botulinumtoxin, Fissurektomie)
- Operative und konservative Behandlung von Condylomen
Behandlung der analen Inkontinenz
- Operative Rekonstruktion des Schließmuskels nach Geburtstraumen
- Operationen am After nach Verletzungen
- Behandlung von Beckenbodenschäden mit Mastdarmvorfall
- Behandlung von Rektozelen und Beckenbodensenkungen
- konservative und operative Behandlung der Obstipation
Stomatherapie
- Konservative und operative Behandlung und Beratung von Patienten mit künstlichen Darmausgängen
- Anleitung zur Irrigation
Für die operativen Eingriffe steht ein moderner OP-Trakt mit vier Operationssälen zur Verfügung. Nach der Operation können die Patienten auf der Intensivstation nachbetreut werden. Alle resezierenden Operationsverfahren können grundsätzlich über einen Bauchschnitt oder minimal invasiv (Knopflochchirurgie) durchgeführt werden.
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Kooperationen
Bereich GefäßchirurgieKontakt: Oberarzt Dr. med. Jochen U. Schulze Buschoff Facharzt für Chirurgie, Gefäßchirurgie Tel.: 030 - 23 11 28 38 Fax: 030 - 23 11 24 05 E-mail: j.schulze-buschoff@alexius.de

Sprechstunde: Donnerstag 9.00 - 15.00 Uhr
Das Leistungsangebot umfasst die operative, medikamentöse und kombinierte Behandlung von Erkrankungen der arteriellen, venösen und lymphatischen Gefäßsysteme. So können zum Beispiel durch die Behandlung die Folgen eines Schlaganfalls gemindert oder ein drohender Schlaganfall vermieden werden. Bei Patienten mit Durchblutungsstörungen der Beine („Raucherbein“), kann die schmerzfreie Gehstrecke verlängert oder der drohende Verlust eines Beines verhindert werden. Aussackungen der Bauchschlagader (Aneurysmen), die durch ein mögliches Platzen zu lebensgefährlichen Situationen führen können, können rechtzeitig operiert werden. Krampfadern (Varizen) und deren Folgen können operativ behoben werden.
- Die operative Therapie und rekonstruktive Chirurgie des arteriellen Gefäßsystems incl. der intraabdominellen Bauchschlagader und der Halsschlagader
- Die chirurgische Therapie des Venensystems mit Varizenstripping, mit minimalinvasiven Varizenoperationen
- Die intraoperative Gefäßdilatation (Angioplastie), die Shunt-Chirurgie bei Dialysepatienten (Anlage von arterio-venösen Fisteln)
- Die Port-Implantation bei onkologischen Patienten zur Chemotherapie
Die Eingriffe sind je nach Größe und Umfang ambulant, kurzstationär oder stationär möglich.
Vor jeder Operation erfolgt eine ausführliche Beratung durch den Operateur in der Gefäßsprechstunde.
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Bereich Endokrine Chirurgie
Oberärztin Dr. med. Katrin Schultz Fachärztin für Chirurgie Tel.: 0 30 - 23 11 - 28 93 E-Mail: katrin.schultz@alexius.de
Sprechstunde: Donnerstag 12.00 - 16.00 Uhr und nach Vereinbarung 
Der Bereich Endokrine Chirurgie umfasst die operative Chirurgie der Erkrankungen der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse und der Nebenniere.
Im einzelnen sind dies:
1. Schilddrüsenchirurgie
- Chirurgie der gutartigen Schilddrüsenerkrankungen (euthyreote Knotenstruma, alle Formen der hyperthyreoten Struma, die Rezidivstruma)
- Chirurgie der bösartigen Schilddrüsenerkrankungen
- alle Formen der differenzierten und entdifferenzierten Schilddrüsenkarzinome, sporadisches und hereditäres medulläres Schilddrüsenkarzinom
2. Nebenschilddrüsenchirurgie
- Chirurgie des primären Hyperparathyreoidismus
- Chirurgie des sekundären, renalen Hyperparathyreoidismus, für diese Patienten besteht eine Dialysemöglichkeit über das KfH im Haus
- Chirurgie der bösartigen Nebenschilddrüsenerkrankungen
3. Nebennierenchirurgie
- Chirurgie aller gut- und bösartigen Tumoren der Nebennieren
4. Chirurgie der pluriglandulären endokrinen Syndrome
- komplexe chirurgische Therapie der MEN-Syndrome
Für alle Bereiche finden Beratungssprechstunden durch die entsprechenden Kollegen statt. Termine hierzu können über das chirurgische Sekretariat (Tel.: 0 30 - 23 11 25 17) oder dem jeweiligen Kollegen direkt vereinbart werden.
weiter führende Informationen zur Schilddrüsenchirurgie erhalten Sie hier
nach oben FortbildungenHier finden Sie den aktuellen Fortbildungskalender des St. Hedwig-Krankenhauses
Downloads
Newsletter für Ärzte
In unserem vierteljährlich erscheinenden Newsletter "Alexianer für Ärzte" berichten wir über aktuelle Entwicklungen, neue diagnostische Möglichkeiten, sowie Veränderungen im St. Hedwig-Krankenhaus.
In der ersten Ausgabe "Alexianer für Ärzte" berichten wir über unsere Erfahrungen mit der Fast-Track-Chirurgie, einer OP-Technik, die die Minimal-invasive Chirurgie ergänzt und optimiert.
Fast Track Chirurgie
die „Schnelle Schiene“, wie „Fast Track“ ins Deutsche übersetzt heißt, ist eine in Dänemark entwickelte Behandlungsmethode, die die bisherigen Konzepte der Dickdarmchirurgie grundlegend ändert.
Das neue Verfahren wird seit 2005 - kombiniert mit den schon etablierten minimal invasiven Schlüssellochoperationen - in der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie – Minimal Invasive Chirurgie - im St. Hedwig-Krankenhaus angewendet.
Hier können Sie sich die vollständige Ausgabe herunter laden. WeiterbildungsermächtigungChefarzt Dr. Eric P. M. Lorenz ist derzeit für zwei Jahre zur Weiterbildung für Basischirurgie ermächtigt. Darüber hinaus besitzt Herr Dr. Lorenz für 66 Monate die Weiterbildungsermächtigung für die Viszeralchirurgie und die volle Weiterbildungsermächtigung für den Bereich Proktologie. Als Akademisches Lehrkrankenhaus ist die Ausbildung von Studenten im "Praktischen Jahr" und bei Famulaturen möglich und erwünscht
Ärztekammer Berlin
Evaluation der Weiterbildung in Deutschland Befragung 2009
Bericht für den Weiterbildungsbefugten über die Ergebnisse der Befragung seiner Weiterzubildenden
Flyer zum DownloadHier können Sie sich unsere Flyer der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie - Minimalinvasive Chirurgie herunterladen.
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