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ChronikDie Alexianerbrüder entwickelten sich im 14. Jahrhundert aus der spätmittelalterlichen Bewegung der Begarden und traten in Köln, Aachen, Neuss und Antwerpen auf. Sie widmeten sich der Pflege von Armen, Kranken und Ausgestoßenen und begleiteten diese auch bis zum Tode. Anfangs waren die Brüder in kleinen Gruppen organisiert. Es entwickelte sich jedoch im Laufe der Zeit und bedingt durch einschneidende Ereignisse, wie z. B. die großen europäischen Pestepidemien, verstärkt ein Zusammengehörigkeitsbewusstsein, das die Alexianer in eine gefestigte Gemeinschaftsform führte. Ihre caritative Tätigkeit wurde von den Städten sehr geschätzt, so dass die Stadträte mit den Alexianern Verträge abschlossen, in denen die sozialen Aufgaben und die Bestattung der Toten verankert waren. Die Alexianer wurden 1507 durch Papst Julius II. als Ordensgemeinschaft anerkannt. Im 17. Jahrhundert begannen die Alexianer mit einem neuen Dienst: Sie schützten die Geisteskranken vor dem "Zurschaustellen" und nahmen Kranke in ihre Häuser auf, Mitte des 19. Jahrhunderts gründeten die Alexianer neue Einrichtungen in anderen Ländern.
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