 Chronik Die Entwicklung des St. Joseph-Krankenhauses Dessau zum Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotherapeutische Medizin
Entwicklung des St. Joseph-Krankenhauses Standort Teichstraße
1893 Niederlassung der ersten drei "Grauen Schwestern" (amb. Krankenpflege für jedermann - Gelände der Vikarie).
1899 Übernahme eines Hauses gegenüber heutiger katholischer Schule, der Wunsch der Bevölkerung nach stationärer Behandlung bei Grauen Schwestern wuchs.
1905 Vertrag mit den Grauen Schwestern über Betreuung des zu bauenden Krankenhauses.
1906 Einweihung eines neuen Katholischen Krankenhauses mit folgender Untergliederung: Untere Etage - 34 Betten, 2. Etage - Wohnräume Schwestern. Das Krankenhaus sollte allen notleidenden Menschen, gleich welcher Konfession, ob arm oder reich, zur Verfügung stehen.
1930 Umzug der Schwestern in das "Sintennische Haus" - 2. Etage des Krankenhauses wurde Bettenstation. Im 2. Weltkrieg erfolgte neben der Krankenbehandlung die zusätzliche Ausgabe von 100 Essenportionen täglich für bedürftige Menschen.
1972 verließen die Grauen Schwestern das Haus. Wirkungsstätte von Ärzten verschiedener Fachrichtungen (Innere, Chirurgie, HNO, Augenheilkunde).
1972 Übernahme der Trägerschaft durch den Caritasverband (Bischöfliches Amt Magdeburg)
1965 - 1989 ärztliche Leitung des Krankenhauses durch Herrn Chefarzt Dr. G. Klein.
1989 Übernahme der Chefarztposition durch Herrn Chefarzt Dr. V. Mücke
Entwicklung des Robert-Koch-Krankenhauses Standort Köthener Straße
1936 Bau Berufsschule/Lehrwerkstatt Hugo Junkers

1945 Umwandlung in das Robert-Koch-Krankenhaus mit überwiegend Tuberkulosepatienten (am BKH Dessau).
1956 wurde neben der Inneren Klinik eine erste Neurologische Abteilung mit 30 Betten eröffnet.
1960 - 1962 Leitung durch zwei bulgarische Ärzte
1962 - März 1990 Leitung der Klinik durch Herrn Dr. Lüttke (30 Plätze und Tagesklinik)
1. Januar 1976 erfolgte die Trennung in Neurologische und Psychiatrische Abteilung.
1985 Anerkennung der Neurologisch-Psychiatrischen Klinik Dessau
1989 - 1992 Rekonstruktion des Robert-Koch-Hauses
April 1990 Trennung in zwei eigenständige Kliniken: Neurologische Klinik - Herr Dr. med. H. Tlusteck und Psychiatrische Klinik - Herr Dr. med. H. E. Pfeil
1. April 1995 Zusammenschluss: St. Joseph-Krankenhaus Dessau und Robert-Koch-Krankenhaus unter Trägerschaft des Caritasverbandes des Bistums Magdeburg e. V.
1. September 1998 Eröffnung der PTM - Tagesklinik Standort Teichstraße
März 1999 Schließung der Inneren Klinik am Standort Teichstraße
Nachfolgend Auszug der Inneren Klinik des SKD Dessau zur Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau, so dass die Psychiatrische Klinik ab 1. Januar 1996 mit 80 vollstationären Betten und 20 Tagespatienten geführt wurde.
August 1999 erneuter Trägerwechsel vom Caritasverband des Bistums Magdeburg e.V. zur Klinik Bosse Wittenberg Alexianerbrüdergemeinschaft GmbH.
April 2000 PTM-Tagesklinik erhält Namen St. Elisabeth
April 2000 Eröffnung der stationären PTM - Station St. Alexius - am Standort Köthener Straße. Gleichzeitig Einführung der neuen Stationsnamen: Station I - St. Johannes von Gott Station II - St. Hedwig Station III - St. Norbert
Januar 2001 Eröffnung der psychiatrischen Tagesklinik St. Martin am Standort Teichstraße
Februar 2001 Eröffnung der Psychiatrischen Institutsambulanz am Standort der Teichstraße
Februar 2003 Beginn der Skillsgruppe - Diese Gruppe ist vorrangig für Persönlichkeitsstörungsbilder und Borderline Patienten gedacht. Der Fokus der Gruppe liegt im Erlernen von Fertigkeiten, nicht in der Traumaarbeit.
September 2003 Start der Angehörigengruppe für die Psychiatrische Institutsambulanz des St. Joseph-Krankenhauses
Juni 2006
Grundsteinlegung für den Neubau des St. Joseph-Krankenhauses Dessau am Auenweg
Juli 2008
Umzug des 100-Betten-Hauses von der Köthener Straße an den Auenweg
September 2008
Festliche Einweihung und Segnung des neuen St. Joseph-Krankenhauses Dessau
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