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St. Hedwig-Krankenhaus, Berlin
St. Hedwig-Krankenhaus, Berlin
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Diabetische Fußambulanz

Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Diabetischen Fußambulanz im St. Hedwig-Krankenhaus.

Das Diabetische Fußzentrum im St. Hedwig-Krankenhaus ist eine anerkannte ambulante und stationäre Fußbehandlungseinrichtung der Deutschen Diabetes Gesellschaft und wird von Prof. Dr. K.-M. Derwahl, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin geleitet.

 

Team der Fußambulanz
Dr. med. C. Giesche (Oberarzt)
E-Mail: c.giesche@alexius.de

S. Berger (Krankenschwester/Wundexpertin ICW)
E-Mail: s.berger@alexius.de

Th. Jaszczuk (Orthopädie und Schuhmachermeister),
Orthopädisches Fachzentrum
Augsburger Straße 21, 10789 Berlin

 




Sprechstunde in der Fußambulanz

Sprechzeiten

Anmeldung & Kontakt

Der Diabetische Fuß

Behandlung

 

 

Sprechzeiten

jeden Donnerstag 8.00 bis 16.00 Uhr

und nach Vereinbarung

 

 

Anmeldung & Kontakt

Diabetische Fußambulanz im St. Hedwig-Krankenhaus
Klinik für Innere Medizin - Diabetologie -
Große Hamburger Straße 5 -11
10115 Berlin

Kontakt:
S. Berger
Tel.: (030) 23 11 - 28 56
Fax: (030) 23 11 - 22 28
E-Mail:
s.berger@alexius.de

Die Diabetische Fußambulanz im St. Hedwig-Krankenhaus befindet sich im Josefshaus (1. Etage in der Poliklinik).

 

Der diabetische Fuß

Bei Menschen mit Diabetes sind die Füße häufig bedroht. Etwa jeder vierte Diabetiker ist anfällig für ein Fußleiden. Schon kleine Verletzungen, zum Beispiel durch drückende Schuhe oder die Nagelpflege, können schwere Folgen haben. Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 40.000 Zehen bzw. Füße bei Menschen mit Diabetes amputiert. Mindestens die Hälfte dieser Eingriffe wäre durch Vorsorge und rechtzeitige Behandlung vermeidbar.




Die Stimmgabel ist ein wichtiges Testinstrument bei der Fußuntersuchung. Mit ihr wird das Vibrationsempfinden untersucht.

Was macht den Diabetischen Fuß zum Risikofuß?

Menschen mit Diabetes entwickeln u. a. bei unzureichender Blutzuckereinstellung nach Jahren oft Nervenschäden (sog. Neuropathie), die unterschiedliche Folgen haben:

  • trockene und spröde Haut
  • vermehrte Hornhautbildung mit Gefahr des Einreißens
  • Missempfindungen (z. B. Ameisenkribbeln), Taubheitsgefühl, Kälteempfinden
  • herabgesetztes Schmerzempfinden bis zur Schmerzlosigkeit (wundgescheuerte Stellen tun nicht mehr weh)
  • Steifigkeit der Zehen- und Fußgelenke sowie Fußfehlstellungen wie Hammerzehen oder durchgetretene Fußgewölbe
Hinzu kommen häufig Durchblutungsstörungen (sog. pAVK), die sich in Verfärbungen von Zehen oder belastungsabhängigen Schmerzen häufig in der Wade (sog. Schaufensterkrankheit) äußern. Ist eine Verletzung = Wunde entstanden, so führen Neuropathie und/oder pAVK zu einer gestörten Wundheilung und v. a. letzteres erhöht das Amputationsrisiko.

 

 

Behandlung

Im Rahmen unserer Fußsprechstunde erfolgt zunächst eine eingehende Untersuchung Ihrer Füße hinsichtlich Empfindungs- und Durchblutungsstörungen sowie Fußdeformitäten.

Bei Vorliegen einer Wunde wird eine Wundreinigung vorgenommen und im Anschluss eine stadiengerechte Wundbehandlung eingeleitet.

Große Bedeutung kommt der Entlastung des betroffenen Fußes zu. Hierbei spielen Spezialschuhe eine wichtige Rolle, ohne die Sie keinen Schritt gehen sollten, da sich sonst die Wundheilung erheblich verzögert.

Daneben werden wir Ihnen Empfehlungen zur weiteren Schuhversorgung gemäß der Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft geben. In einigen Fällen muß eine stationäre Behandlung Ihres Diabetischen Fußes erfolgen.

Es erwartet Sie ein freundliches, interdisziplinäres Team, aus Diabetologen/Angiologen/Internisten, Gefäßchirurgen, Orthopädieschuhmacher, Podologen und Wundtherapeuten.

 

Alle zusammengefassten Informationen zur Diabetischen Fußambulanz im St. Hedwig-Krankenhaus finden Sie in dem Flyer, den wir Ihnen hier zum Herunterladen zur Verfügung stellen.