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Der Namenspatron - Hl. Alexius
In einer berühmten Kirche Roms, in San Clemente, ist in der dortigen Unterkirche ein Gemälde aus dem Jahre 1000 zu sehen: auf diesem Bild ist die Lebensgeschichte des heiligen Alexius dargestellt. Er war um diese Zeit ein berühmter Heiliger. Überall erzählte man seine fast unglaubliche Geschichte: Alexius war ein junger römischer Patrizier. Er war tief religiös und in der Nachfolge Christi erzogen. Nichts anderes wollte er, als Jesus folgen. Sein Vater verheiratete ihn mit einem jungen Mädchen aus Rom "Und da", so heißt es in der Legende, "als er in der Stille der Nacht mit Ihr beisammen war, da sprach der Jüngling zu seiner Braut von der Furcht Gottes". Er gab ihr seinen Ring und das Heft seines Gürtels und sprach: "Bewahre mir diese zwei, solange es Gott gefällt". Dann erhob er sich vom Lager, stieg zum Meer hinab und ging heimlich auf ein Schiff. Er wanderte später zu Fuß und unter großen Mühen ins Heilige Land und besuchte alle Stätten, an denen unser Herr Jesus Christus gewirkt hat.
Siebzehn Jahre später wurde Alexius, als er mit dem Schiff nach Tarsus in Cilicien fahren wollte, vom Sturm nach Italien verschlagen. Er sah darin den Wink Gottes - und ging unerkannt als Knecht in seines Vaters Haus. Dort lebte er weitere siebzehn Jahre und wurde wegen seines religiösen Eifers oft von den anderen Dienern verspottet. Schließlich, auf dem Totenbett, gab er sich zu erkennen - und starb. Diese Legende vom heiligen Leben und Sterben des Alexius wurde im Mittelalter überall weitererzählt: Alexius wurde als Vorbild der totalen Christusnachfolge gepriesen. Sein Gedenktag wird am 17. Juli begangen.
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