Alexianer Logo 09

Start l Unternehmensgrundsätze l Jobbörse l Fort- und Weiterbildung l Suche l Kontakt Verbund l Aktuelles

St. Joseph-Krankenhaus, Berlin Weißensee
St. Joseph-Krankenhaus, Berlin Weißensee
Druckversion


Medizinische Abteilungen
-Klinik für Neurologie
-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
-Klinik für Suchtmedizin
-Psychiatrische Tageskliniken
-Psychiatrische Institutsambulanz
-Multiple Sklerose Ambulanz (§116B)
 

Klinik für Suchtmedizin


Frau Dr. med. Iris Hauth, Ärztliche Direktorin
St. Joseph-Krankenhaus
Berlin-Weißensee
Gartenstraße 1
13088 Berlin

Tel.: 0 30 - 92 79 0-0
Fax: 0 30 - 92 79 07 02
E-mail:
i.hauth@alexius.de

 

Zur Person

Kurzdarstellung der Klinik

Rehabilitationsbehandlung

Therapien

Ambulante Begleitung

Therapeutische Wohngemeinschaften

Kooperationsbeziehungen

Selbsthilfegruppen

Mitgliedschaften

Fachveranstaltungen

 

Zur Person

Ärztliche Direktorin, Chefärztin Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Klinik für Suchtmedizin
St. Joseph-Krankenhaus
Versorgungsbereich: Pankow, Weißensee und Prenzlauer Berg
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
und für Psychotherapeutische Medizin.
Volle Weiterbildungsermächtigung für Psychiatrie und für Psychotherapie (vier Jahre), Privatkonsultationen.

Vorstand DGPPN

 

nach oben


Kontakt:
Frau Dr. Ute Keller
Leitende Oberärztin
Klinik für Suchtmedizin
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
Chefärztliche Vertretung

Sekretariat:
Tel.: 0 30 - 92 79 02 234
Fax: 0 30 - 92 79 07 03

E-mail: u.keller@alexius.de





Stationspavillon

Sprechzeiten: Nach Vereinbarung über das Sekretariat.

Suchtsprechstunde mit Schwerpunkt Doppeldiagnosen
Dienstag 8:00 - 11:30 Uhr in der Institutsambulanz

nach oben

 

Kurzdarstellung der Abteilung für Suchtmedizin
Die Abteilung verfügt über 40 vollstationäre Betten in zwei Stationen mit integrierten Tagesklinischen Plätzen und nachstationärer Behandlungsmöglichkeit, eine Entwöhnungsstation für RehabilitationsBehandlungen von Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeiten mit 20 stationären und sechs ganztägig ambulanten Plätzen (Station 3).

Die Abteilung versteht sich als Teil des regionalisierten Suchthilfe-Versorgungssystems.

Die Station 4 ist für 10 Betten mit dem Schwerpunkt "Doppel-Diagnosen" ausgerichtet und nimmt Patienten auf, bei denen neben der Entzugsbehandlung auch die Behandlung einer Psychischen Zusatzerkrankung (Komorbidität) erforderlich ist.

Station 4
Teamleitung:
Herr Thies Weide, Arzt
Frau Gabriele Hentschke, Stationsschwester und Frau Petra Söhn
Schwerpunkt: Doppel-Diagnosen
Tel: 0 30 - 92 79 04 40

Station 9
Teamleitung:
Herr Dr. med. Ingo Gogoll
Frau Michaela Tudyka, Stationsschwester
Schwerpunkt: Qualifizierte Entzugsbehandlung
Tel.: 0 30 - 92 79 04 90

Auf die Station 9 werden Patienten zur qualifizierten Entzugsbehandlung von allen stoffgebundenen Abhängigkeiten (Alkohol, Medikamente, Illegale Drogen) aufgenommen.

Aufnahmen auf die Station 4 oder 9 werden direkt über die Station oder über den Aufnahmearzt der Akutaufnahme koordiniert.
Patienten mit Konsum von Illegalen Drogen und Medikamentenabhängigikeit werden nur nach Vorgespräch und Therapie-Vereinbarung aufgenommen.

nach oben

 

Rehabilitations-Behandlung

Das Therapiekonzept der Rehabilitations-Behandlung beruht auf dem Verständnis der Sucht als einer Krankheit mit multifaktorieller Genese mit den Hauptmerkmalen der körperlichen und seelischen Abhängigkeit. So vielfältig wie die Entstehungsursachen und aufrecht erhaltenden Faktoren der AbhängigkeitsErkrankung sind, so differenziert, flexibel aber auch komplex gestaltet sich das Behandlungsspektrum.

Dabei ist das Behandlungskonzept tiefenpsychologisch fundiert und integriert bei entsprechender Indikation Verhaltenstherapeutische und Systemische Ansätze.

 

Station 3
Teamleitung:
Frau Dr. Annemarie Karutz, Psychologin
Frau Simone Böhmert, Stationsschwester
Informationen und Anmeldungen unter
Tel.: 0 30 - 92 79 04 30

Jeden Montag findet auf der Station um 15:45 Uhr eine Informationsgruppe statt.

Zur Aufnahme auf die Station 3 (Entwöhnungsstation) ist die Beantragung der Rehabilitation bei den entsprechenden Leistungsträgern (Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg und Bund), in Absprache auch anderer Versicherungs-Anstalten, überörtlicher Sozialhilfeträger bzw. Krankenkassen erforderlich.

Für die Entwöhnungsbehandlung ist vorab eine ausreichende Entgiftung und Erreichung der Rehabilitations-Fähigkeit erforderlich. Aufnahmen erfolgen nur mittels Vorgespräch, das über die Station 3 vereinbart werden kann.

nach oben

 

Therapien

Im Rahmen der qualifizierten Entzugsbehandlung und der Entwöhnungsbehandlung bieten wir ein umfangreiches Therapieprogramm, das sich zusammensetzt aus den Elementen:

  • Medikamentöse Therapie
  • Suchtspezifische, Psychotherapeutische Einzel- und Gruppengespräche
  • Ergo- und Kreativtherapie
  • Projektarbeit
  • Physiotherapie (Einzel- und Gruppenbehandlungen)
  • Entspannungsverfahren incl. Akupunktur-Behandlung
  • Tanztherapie
  • Kognitives Training
  • Medizinische Informations-Veranstaltungen
  • Vorstellung ambulanter Suchtberatungsstellen und Selbsthilfegruppen auf den Stationen
  • Angehörigenarbeit
nach oben

 

Ambulante Behandlung

Unter Beachtung des Prinzips größtmöglicher personeller und institutioneller Kontinuität in der Betreuung Suchtkranker besteht auch das Angebot der ambulanten Behandlung in den Suchtsprechstunden der Institutsambulanz des Hauses und der Psychosozialen Stabilisierung und Re-Integration über die der Klinik angeschlossenen Therapeutischen Wohngemeinschaft (TWGs).

Es wird größter Wert gelegt auf umfassende Kooperation mit allen regionalen und überregionalen Trägern der Suchtkrankenhilfe. Diesbezügliche Behandlungs- und Betreuungskonzepte werden individuell mit dem Patienten erarbeitet und schon während der Krankenhaus-Behandlung eingeleitet. Die Klinik für Suchtmedizin ist Mitglied im "Suchtverbund Pankow".

nach oben

 
Therapeutische Wohngemeinschaften des
St. Joseph-Krankenhauses

In unmittelbarer Nähe des St. Joseph-Krankenhauses befinden sich drei Therapeutische Wohngemeinschaften für Suchtkranke bzw. für Menschen mit der Doppeldiagnose „Sucht und Psychose“.

Der Einzug in die Wohngemeinschaften ist freiwillig und beinhaltet das Akzeptieren der WG-Ordnung, die Annahme sozialpädagogischer Betreuung und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der eigenen Erkrankung und ihren Auswirkungen.

Die Betreuungsdauer orientiert sich am individuellen Hilfebedarf. Die Therapeutischen Wohngemeinschaften sind tagessatzfinanziert. Die Betreuung erfolgt auf den gesetzlichen Grundlagen der Eingliederungshilfe nach § 54 SGB XII.

Die Bewohner können jeweils ein Einzelzimmer beziehen. Wohn-, Ess- und Sanitärräume werden in gegenseitiger Rücksichtnahme gemeinsam genutzt.

Die Voraussetzungen dafür sind die Auseinandersetzung und die Akzeptanz der eigenen Erkrankung. Ziel des Aufenthaltes in den Wohngemeinschaften ist die Wiedererlernung lebenspraktischer Fähigkeiten, wie Tagesstrukturierung, Wohnraumreinigung und -gestaltung, Waschen, Kochen, Körperpflege, u. a.
Das Betreuungsangebot beinhaltet zudem Hilfe beim Umgang mit Behörden, Angebote zur Freizeitgestaltung und gegebenenfalls die Unterstützung bei der Wiedereingliederung ins Erwerbsleben.

Alle Wohngemeinschaften richten sich an männliche wie weibliche Bewerber.

 

Drei Therapeutische Wohngemeinschaften

1. Die Therapeutische Wohngemeinschaft „Villa St. Monika“ richtet sich mit ihrem Betreuungsangebot an chronisch Suchtkranke, die zudem unter zahlreichen körperlichen und psychischen Folgeerkrankungen leiden. Deren Situation ist häufig prekär, da viele ohne festen Wohnsitz sind und oft seit längerer Zeit keine professionelle oder private Betreuung und Beratung in Anspruch genommen haben. Die meisten Bewerber haben desolate familiäre Beziehungen, sind obendrein Langzeitarbeitslose oder empfangen Grundsicherung.
Die TWG St. Monika verfügt über zehn Einzelzimmer, eine gemeinsamen Küche und ein Wohnzimmer. Zusätzlich können Hobbyräume genutzt werden. Die Betreuung erfolgt durch SozialarbeiterInnen, Pflegekräfte und eine Ergotherapeutin.

2. Die Therapeutische Wohngemeinschaft „Sucht und Psychose“ richtet sich an junge Erwachsene, die psychisch erkrankt und gleichzeitig von einem Suchtmittel abhängig sind.
Die TWG verfügt über vier Einzelzimmer, eine gemeinsame Küche und ein Wohnzimmer. Die Betreuung erfolgt durch Sozialarbeiter und Pflegekräfte.

3. Die Therapeutische Wohngemeinschaft mit Nachsorgecharakter richtet sich an erwachsene alkohol- und medikamentenabhängige Menschen, die sich nach einem Aufenthalt in der TWG Villa mit stabiler Abstinenz auf den Einzug in eigenen Wohnraum oder eine geeignete Nachfolgeeinrichtung vorbereiten.

Die TWG verfügt über drei Einzelzimmer, eine gemeinsame Küche, ein Wohnzimmer sowie je ein Bad und eine Toilette. Die Betreuung erfolgt durch eine Sozialarbeiterin.

Koordination:Herr Joachim EmgeDipl. Sozialpädagoge/SozialarbeiterAnmeldung:Büro Tel.: 0 30 - 92 79 07 10

nach oben

Villa St. Monika



 
Kooperationsbeziehungen

In der Suchtmedizin besteht enge Kooperation mit der ambulanten Suchthilfe sowie mit den zahlreichen Einrichtungen des Suchthilfesystems, speziell mit Einrichtungen/ Projekten/Selbsthilfegruppen des Bezirkes Pankow, dies sind u.a.:

1. Suchtberatungsstelle Bezirksamt Pankow

  • Stiftung SPI - Suchthilfe Pankow / STAB
  • Drogenberatung Prenzlauer Berg - Vista e.V.
2. Weitere Kooperationspartner:

  • Beschäftigunstagesstätte und Betreutes Einzelwohnen "Am Gnomenplatz" für Suchtkranke WiB GmbH
  • Café 157 Alkoholfreier Treffpunkt
  • Schwulenberatung, Suchthilfe
  • Stoffbruch Beratung, Selbsthilfe, ambulante Therapie FrauSuchtZukunft Verein zur Hilfe suchtmittelabhängiger Frauen e. V.
  • Trocken-Raum Beschäftigungstagesstätte für chronisch Alkoholkranke
    geplant: Way & Sun alkohol- und drogenfreies Technocafé
3. Suchtberatungsstelle der Caritas "Große Hamburger"

    Diakonie Suchtberatung Barnim

nach oben

 
Selbsthilfegruppen

Folgende Selbsthilfegruppen stellen sich auf den Suchtstationen regelmäßig vor:

  • AA-Anonyme Alkoholiker http://www.juergen-eckel.de
  • AKB Anonyme Alkoholkrankenhilfe Berlin e. V.
  • Blaues Kreuz in Deutschland e. V. Kreuzbund
  • CSW Christliches Sozialwerk
  • VAL Verein für alkoholfreies Leben e. V.
  • Weißenseer Rettungsring
  • Suse e. V. Suchtmittelfreie Selbsthilfe-Organisation e. V.
nach oben

 
Mitgliedschaften

Die Klinik für Suchtmedizin ist darüber hinaus Mitglied von:

  • Berlin-Brandenburgischen Suchtakademie
  • Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe, buss
  • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, dhs
und hält enge Kontakte zu:

  • Fachverband der Caritas
  • Kaiserin-Friedrich-Stiftung
  • Berliner Landesstelle gegen die Suchtgefahren (AkK)
nach oben

 
Fachveranstaltungen

Jährlich findet am 3. Mittwoch im Februar ein Suchtmedizinisches Symposium zu einem jeweils aktuellen Thema im St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee statt.

nach oben