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Klinik für Suchtmedizin
Frau Dr. med. Iris Hauth, Ärztliche Direktorin Tel.: 0 30 - 92 79 0-0
Therapeutische Wohngemeinschaften Zur Person Ärztliche Direktorin, Chefärztin Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Kontakt: Sekretariat: E-mail: u.keller@alexius.de
Sprechzeiten: Nach Vereinbarung über das Sekretariat. Suchtsprechstunde mit Schwerpunkt Doppeldiagnosen Kurzdarstellung der Abteilung für Suchtmedizin Die Abteilung versteht sich als Teil des regionalisierten Suchthilfe-Versorgungssystems. Die Station 4 ist für 10 Betten mit dem Schwerpunkt "Doppel-Diagnosen" ausgerichtet und nimmt Patienten auf, bei denen neben der Entzugsbehandlung auch die Behandlung einer Psychischen Zusatzerkrankung (Komorbidität) erforderlich ist. Station 4 Station 9 Auf die Station 9 werden Patienten zur qualifizierten Entzugsbehandlung von allen stoffgebundenen Abhängigkeiten (Alkohol, Medikamente, Illegale Drogen) aufgenommen. Aufnahmen auf die Station 4 oder 9 werden direkt über die Station oder über den Aufnahmearzt der Akutaufnahme koordiniert. Rehabilitations-Behandlung Das Therapiekonzept der Rehabilitations-Behandlung beruht auf dem Verständnis der Sucht als einer Krankheit mit multifaktorieller Genese mit den Hauptmerkmalen der körperlichen und seelischen Abhängigkeit. So vielfältig wie die Entstehungsursachen und aufrecht erhaltenden Faktoren der AbhängigkeitsErkrankung sind, so differenziert, flexibel aber auch komplex gestaltet sich das Behandlungsspektrum. Dabei ist das Behandlungskonzept tiefenpsychologisch fundiert und integriert bei entsprechender Indikation Verhaltenstherapeutische und Systemische Ansätze.
Station 3 Jeden Montag findet auf der Station um 15:45 Uhr eine Informationsgruppe statt. Zur Aufnahme auf die Station 3 (Entwöhnungsstation) ist die Beantragung der Rehabilitation bei den entsprechenden Leistungsträgern (Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg und Bund), in Absprache auch anderer Versicherungs-Anstalten, überörtlicher Sozialhilfeträger bzw. Krankenkassen erforderlich. Für die Entwöhnungsbehandlung ist vorab eine ausreichende Entgiftung und Erreichung der Rehabilitations-Fähigkeit erforderlich. Aufnahmen erfolgen nur mittels Vorgespräch, das über die Station 3 vereinbart werden kann. Therapien Im Rahmen der qualifizierten Entzugsbehandlung und der Entwöhnungsbehandlung bieten wir ein umfangreiches Therapieprogramm, das sich zusammensetzt aus den Elementen:
Ambulante Behandlung Unter Beachtung des Prinzips größtmöglicher personeller und institutioneller Kontinuität in der Betreuung Suchtkranker besteht auch das Angebot der ambulanten Behandlung in den Suchtsprechstunden der Institutsambulanz des Hauses und der Psychosozialen Stabilisierung und Re-Integration über die der Klinik angeschlossenen Therapeutischen Wohngemeinschaft (TWGs). Es wird größter Wert gelegt auf umfassende Kooperation mit allen regionalen und überregionalen Trägern der Suchtkrankenhilfe. Diesbezügliche Behandlungs- und Betreuungskonzepte werden individuell mit dem Patienten erarbeitet und schon während der Krankenhaus-Behandlung eingeleitet. Die Klinik für Suchtmedizin ist Mitglied im "Suchtverbund Pankow". In unmittelbarer Nähe des St. Joseph-Krankenhauses befinden sich drei Therapeutische Wohngemeinschaften für Suchtkranke bzw. für Menschen mit der Doppeldiagnose „Sucht und Psychose“. Der Einzug in die Wohngemeinschaften ist freiwillig und beinhaltet das Akzeptieren der WG-Ordnung, die Annahme sozialpädagogischer Betreuung und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der eigenen Erkrankung und ihren Auswirkungen. Die Betreuungsdauer orientiert sich am individuellen Hilfebedarf. Die Therapeutischen Wohngemeinschaften sind tagessatzfinanziert. Die Betreuung erfolgt auf den gesetzlichen Grundlagen der Eingliederungshilfe nach § 54 SGB XII. Die Bewohner können jeweils ein Einzelzimmer beziehen. Wohn-, Ess- und Sanitärräume werden in gegenseitiger Rücksichtnahme gemeinsam genutzt. Die Voraussetzungen dafür sind die Auseinandersetzung und die Akzeptanz der eigenen Erkrankung. Ziel des Aufenthaltes in den Wohngemeinschaften ist die Wiedererlernung lebenspraktischer Fähigkeiten, wie Tagesstrukturierung, Wohnraumreinigung und -gestaltung, Waschen, Kochen, Körperpflege, u. a. Alle Wohngemeinschaften richten sich an männliche wie weibliche Bewerber.
Drei Therapeutische Wohngemeinschaften 1. Die Therapeutische Wohngemeinschaft „Villa St. Monika“ richtet sich mit ihrem Betreuungsangebot an chronisch Suchtkranke, die zudem unter zahlreichen körperlichen und psychischen Folgeerkrankungen leiden. Deren Situation ist häufig prekär, da viele ohne festen Wohnsitz sind und oft seit längerer Zeit keine professionelle oder private Betreuung und Beratung in Anspruch genommen haben. Die meisten Bewerber haben desolate familiäre Beziehungen, sind obendrein Langzeitarbeitslose oder empfangen Grundsicherung. 2. Die Therapeutische Wohngemeinschaft „Sucht und Psychose“ richtet sich an junge Erwachsene, die psychisch erkrankt und gleichzeitig von einem Suchtmittel abhängig sind. 3. Die Therapeutische Wohngemeinschaft mit Nachsorgecharakter richtet sich an erwachsene alkohol- und medikamentenabhängige Menschen, die sich nach einem Aufenthalt in der TWG Villa mit stabiler Abstinenz auf den Einzug in eigenen Wohnraum oder eine geeignete Nachfolgeeinrichtung vorbereiten. Die TWG verfügt über drei Einzelzimmer, eine gemeinsame Küche, ein Wohnzimmer sowie je ein Bad und eine Toilette. Die Betreuung erfolgt durch eine Sozialarbeiterin. Koordination:Herr Joachim EmgeDipl. Sozialpädagoge/SozialarbeiterAnmeldung:Büro Tel.: 0 30 - 92 79 07 10 Villa St. MonikaIn der Suchtmedizin besteht enge Kooperation mit der ambulanten Suchthilfe sowie mit den zahlreichen Einrichtungen des Suchthilfesystems, speziell mit Einrichtungen/ Projekten/Selbsthilfegruppen des Bezirkes Pankow, dies sind u.a.: 1. Suchtberatungsstelle Bezirksamt Pankow
Diakonie Suchtberatung Barnim Folgende Selbsthilfegruppen stellen sich auf den Suchtstationen regelmäßig vor:
Die Klinik für Suchtmedizin ist darüber hinaus Mitglied von:
Jährlich findet am 3. Mittwoch im Februar ein Suchtmedizinisches Symposium zu einem jeweils aktuellen Thema im St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee statt.
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