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Klinik für Neurologie
Chefarzt der Klinik für Neurologie Prof. Dr. Th. Müller Kontakt: Sekretariat Akutaufnahme: Notfall außerhalb dieser Zeit: Bereitschaftsarzt (Notfalleinweisung nach 16.00 Uhr) 24 Std. Bereitschaft Tel.: 0 30 - 92 79 290 Neurologische Konsile: Über uns Schwerpunkte
Frau Marion Marg E-mail: m.marg@alexius.de
Herr Dr. Hartmut Rothe E-mail: h.rothe@alexius.de
Herr Dr. Sven Lütge E-mail: s.luetge@alexius.de
Herr Dr. Matthias Küchler E-mail: m.kuechler@alexius.de
Herr Dr. Thomas Haas: Neurologische Konsile Tel.: 030 - 92 79 0-3 18 oder -511
Behandlung der Parkinson Erkrankung Behandlung Restless Legs-Syndroms Behandlung kognitiver Funktionsstörungen Behandlung von Schmerzsyndromen Kurzdarstellung der Neurologie Behandlung der Parkinson Erkrankung Was ist Parkinson? Was passiert im Gehirn? Typische motorische Symptome sind z.B. Gebundenheit der Haltung, Verlangsamung der Bewegung (Akinese), erhöhter Tonus der Muskulatur (Rigor), Zittern von Händern und Kopf (Tremor). Vegetative Symptome sind z.B. Schwitzen, Schlaflosigkeit, Obstipation. Psychische Symptome sind z.B. Depression, Verlangsamung des Denkens. Die Parkinsonkrankheit ist eine Ganzkörpererkrankung. Wie therapiert man diese Erkrankung? Was bietet das Kompetenzzentrum für exzellente Parkinsontherapie in der Klinik für Neurologie des St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee? Das den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft entsprechende und darüber hinaus auf die Ganzheitlichkeit des Menschen ausgerichtete Therapiekonzept fokussiert auf modernste Medikation. Neue, zum Teil noch in der klinischen Erprobung sich befindende Therapieverfahren, die den Langzeitverlauf günstig beeinflussen werden angeboten. Auch bei Patienten mit weiter und weit fortgeschrittenen Stadien bieten wir bewährte und neue Therapiemöglichkeiten. Das Therapieangebot fächert sich auch in individuelle Logopädie, Gymnastik, Ergotherapie, Sport und Bewegung, Ernährungsberatung, Beratung und Betreuung von Angehörigen. Erholsame Atmosphäre ist durch die modernen lichtdurchfluteten Stationen, eine große physiotherapeutische Abteilung einschließlich Sporthalle und Fitneßstudio gegeben. Das St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee liegt in einem parkähnlichen Gelände 500 m vom Weissensee und vier km von Berlin-Mitte entfernt. Behandlung der Multiplen Sklerose Was ist Multiple Sklerose? Was bieten wir? Der besondere Schwerpunkt in der Behandlung! Des weiteren wenden wir in diesem Bereich die nachfolgenden Diagnostik- und Therapieformen an:
Behandlung des Restless Legs-Syndroms (RLS) Behandlung kognitiver Funktionsstörungen unter neuropsychiatrischen Aspekten Patienten, bei denen im Vordergrund die Frage nach einer dementiellen Entwicklung steht, werden ausführlich neuropsychologisch und apparativ untersucht. Unser Spezialangebote hierfür sind Demenz-Früherkennung, Demenz-Differentialdiagnostik, Beratung und Therapieempfehlung, Verlaufsuntersuchungen und Therapiekontrolle, Aufklärung und Information sowie sozialmedizinische Beratung. Im Rahmen der ausführlichen Diagnostik wird geklärt, welche kognitiven Funktionen betroffen sind. Die Einordnung und Quantifizierung dieser Defizite erfolgt dabei auf der Grundlage gut validierter psychometrischer Verfahren und genauer klinischer Beobachtung unter Einbezug von medizinischen Vorbefunden und Bildgebung. Weitere diagnostische Maßnahmen (MRT, EEG etc.) können sich anschliessen. Pharmakologische Therapie, u.a. auch mit noch in der Entwicklung sich befindenden Substanzen, wird begonnen und in einem ganzheitlichen Setting angeboten. Behandlung von Schmerzsyndromen Zu Kopfschmerzen zählen Migräne, Spannungskopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz und andere neuralgiforme Kopfschmerzen. Für interessierte Patienten besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an laufenden, multizentrischen, weltweit durchgeführten Therapiestudien zur Erprobung neuer Wirksubstanzen, die oft kombiniert mit standardisierter, morphologischer und funktioneller Bildgebung durchgeführt werden.
Periradikuläre Behandlung (PRT ) unter MRT Behandelt wird im Rahmen von ausstrahlenden Schmerzen, z.B. bei nachgewiesenem Bandscheibenvorfall, durch die Applikation von Medikamenten lokal an die betroffene Nervenwurzel. „Periradikulär“ bedeutet „um die Nervenwurzel herum“ und beschreibt, dass die verabreichten Medikamente - ein Gemisch aus einem Betäubungsmittel und einem entzündungshemmend und abschwellend wirksamen Kortisonpräparat – durch genaue Positionierung der Injektionsnadel direkt an die Nervenwurzel gespritzt werden können, so dass diese hiervon quasi umflutet wird. Hierdurch kann eine optimale Wirkung auf die ursächlich schmerzauslösende Nervenstruktur bei gleichzeitig relativ geringer Dosierung der Medikamente gewährleistet werden. Kurzzeitige systemische, d.h. den ganzen Körper einschließende Nebenwirkungen wie Gesichtsrötungen und innere Unruhe kommen zwar vor, sind aber weitaus seltener und geringer ausgeprägt als beispielsweise bei Injektion solcher Präparate in den Blutkreislauf. Eine Narkose ist nicht notwendig, es erfolgt lediglich eine lokale Betäubung der Haut. Der schmerzlindernde Effekt tritt meistens rasch und deutlich ein. Die Prozedur kann aufgrund ihrer relativen Komplikationsarmut auch mehrfach wiederholt werden, teilweise ist ein ausreichender Effekt aber bereits nach der ersten Behandlung zu bemerken. Geeignet ist die Behandlung für Patienten, bei denen eine degenerative Erkrankung/ Verschleißerscheinungen oder ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurden. Bei einem Bandscheibenvorfall (z.B. an der Lendenwirbelsäule) kann sich der innere weiche Kern der Bandscheibe nach außen durch den umgebenden straffen Faserring schieben und auf umliegende Nervenwurzeln drücken. Dabei treten neben Rückenbeschwerden auch ausstrahlende Schmerzen (z.B. in ein Bein) auf. Auch Knorpel-Abrieb der Zwischenwirbelgelenke kann vergleichbare Symptome hervorrufen. Hier kann ebenfalls eine PRT bzw. ein Spritzen der Medikamente direkt an das Zwischenwirbelgelenk Erleichterung schaffen. Optimale und längerfristige Behandlungserfolge lassen sich v.a. durch Kombination mit weiteren Verfahren wie Krankengymnastik, Osteopathie u.ä. erzielen. Für durch Muskelverspannungen ohne nachgewiesene Veränderung einzelner Wirbel-Elemente verursachte Beschwerden ist die PRT ungeeignet. Die genaue Position der Nadel während einer PRT wird durch bildgebende Verfahren geprüft. Hierbei kommen gewöhnlich normale Röntgenbildwandler oder Computertomographen zum Einsatz. Innovativ erfolgt die Behandlung an unserem Haus in Kooperation mit der Praxis Dr. Straube im Kernspintomographen. Damit sind wir eines der wenigen Zentren in Deutschland, die diese moderne Form der Durchführung anbieten. Der große Vorteil liegt in der Vermeidung von Röntgenstrahlung und der insbesondere bei Wiederholungen der Behandlung damit verbundenen kumulativen Risiken. Daneben zeichnet sich das MRT im Vergleich zum CT durch einen höheren Weichteilkontrast aus, so dass die Umgebungsstrukturen genau zu erkennen sind. Allerdings ist durch dieses Vorgehen ein leicht erhöhter Aufwand sowie höhere Kosten durch die Notwendigkeit der Nutzung von MRT geeigneten Spezialnadeln verbunden.
Kurzdarstellung:
Gegenstand der Neurologie sind die körperlich begründbaren Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, des Peripheren Nervensystems, d. h. Nervenwurzeln, und der einzelnen Nerven des Kopfes sowie der Muskulatur. In der Abteilung für Neurologie werden sämtliche Erkrankungen des Fachgebietes diagnostiziert und behandelt. Auf zwei Stationen mit jeweils 25 Betten werden Sie während Ihres Aufenthaltes von einem erfahrenen Therapeuten-Team begleitet. Besondere Schwerpunkte unserer Klinik sind die Diagnostik und Therapie von Durchblutungs-Störungen des Gehirns, der Multiplen Sklerose, Bewegungs-Störungen (z. B. Parkinson Erkrankung), Anfallsleiden (Epilepsie, Migräne) sowie Neuro-Orthopädische Erkrankungen (z. B. Bandscheibenvorfälle, akute und chronische Schmerzzustände). Die Klinik verfügt über alle modernen Neurologischen Diagnostik-Verfahren, inklusive Liquorlabor, sämtliche Evozierte Potentiale, Kernspin-Tomographie (MRT), EEG mit Monitoring, EMG und Farb-codierter Duplex-Sonsographie. Im Rahmen der engen Kooperation mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten werden ambulante Diagnostische Leistungen, wie z. B. Evozierte Potentiale, EEG und EMG, angeboten. Bitte nehmen Sie zur näheren Information und Terminabsprache Kontakt mit unserer EEG-Abteilung unter Tel.: 0 30 - 92 79 02 28 auf. Neben einem ausgiebigen Angebot der Physio-Therapeutischen, Ergo-Therapeutischen sowie Logopädischen Behandlung werden neben aktuellen, allgemein anerkannten Medizinischen Standards auch spezifizierte Therapien angeboten. Dazu gehören u. a. die Manuelle Therapie, Akupunktur, Autogenes Training, Muskel-Relaxation, Psychologische Entspannungs-Verfahren, die Lokale Botulinumtoxin-Injektionstherapie, spezielle Beratungs- und Therapieangebote der Multiplen Sklerose (inklusive Beta-Interferon-Einstellung, Intravenöser Immunglobulin-Therapie und Mitoxantron-Therapie), die Verordnung und Anpassung von Heilmitteln sowie Sozial-Medizinische Beratung. Die im Jahr 2000 vollständig renovierte Abteilung verfügt über Einzel- und Doppelzimmer mit Telefonanschluss, Fernsehgeräten sowie weitest gehend am Zimmer angeschlossene Sanitär-Einheiten. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf eine Behinderten gerechte Ausstattung gelegt.
Themen aus der Neurologie (Linkliste) Schlaganfall, Signale vor dem Schlaganfall Deutsche Gesellschaft für Neurologie Dt. Gesellsch. f. klinische Neurophysiologie Gehirn-Atlas (englisch)
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