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St. Joseph-Krankenhaus, Berlin Weißensee
St. Joseph-Krankenhaus, Berlin Weißensee
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Krankheitsbilder / Therapien
-Klinik für Neurologie
-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
-Klinik für Suchtmedizin
-Psychiatrische Tagesklinik
-Psychiatrische Institutsambulanz
 

Krankheiten und Therapien

Liebe Patientin, lieber Patient,

im Bereich der Klinik für Suchtmedizin haben wir uns auf die Untersuchung und Behandlung nachfolgender Krankheitsbilder spezialisiert:

Abhängigkeit

Entzugssyndrom

Entzugskrampfanfall

Korsakow-Syndrom

Entgiftung

Qualifizierte Entzugsbehandlung

Doppeldiagnosen

 

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Abhängigkeit

Eine Abhängigkeit kann sowohl Stoff gebunden (von Alkohol, Illegalen Drogen, Medikamenten, Nikotin etc.) als auch Stoff ungebunden (z. B. Glückspiel, Internet, Arbeit) entstehen. Letztere sind im engeren Sinne auch keine Sucht-Erkrankungen, sondern werden als Verhaltens-Auffälligkeiten (-Störungen) behandelt, wenn gleich sie oft abhängigen Verhaltensmustern gleichen.

Die Abhängigkeit i. S. einer Sucht-Erkrankung ist u. a. gekennzeichnet von starkem Verlangen, verminderter Kontrolle und einer Fixierung auf das entsprechende Suchtmittel. Oft werden Alltags-Anforderungen und bisherige Interessen vernachlässigt und es entsteht bei dem Versuch, das Suchtmittel nicht mehr zu nehmen, eine Entzugs-Symptomatik.

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Entzugs-Syndrom

Nach Absetzen oder Reduktion eines Suchtmittels kann bei einem davon abhängigen Menschen eine Körperliche und/oder Psychische Entzugs-Symptomatik entstehen. Hierzu gehört meist ein erhöhter Blutdruck und Puls, ein Zittern der Hände, Übelkeit und Erbrechen, Schwitzen und Schlaflosigkeit. Ist diese Symptomatik sehr ausgeprägt, sollt die Behandlung immer in einem Krankenhaus unter Ärztlicher und Pflegerischer Überwachung erfolgen.

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Entzugs-Krampfanfall

Bei schwerer Abhängigkeit kann u. U. im Zusammenhang mit der Entzugs-Symptomatik ein Epileptischer Krampfanfall entstehen. Hier ist, auch um andere Ursachen aus zu schließen, immer ein Arzt hinzu zu ziehen, der dann über die weitere Diagnostik und Therapie entscheidet. In einem Drittel aller Fälle beginnt ein Entzugs-Delir mit einem Krampfanfall.

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Entzugs-Syndrom mit Delir

Ein Delir im Entzug ist eine schwere Erkrankung, die immer einer sofortigen Einweisung in ein Krankenhaus mit Intensiver Überwachung bedarf. Es beginnt in der Regel plötzlich und ist gekennzeichnet durch Bewusstseins- und Gedächtnis-Störungen, lebhaften Halluzinationen, Körperlicher Unruhe und Schlaf-Störungen.

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Korsakow-Syndrom

Hier handelt es sich um eine schwere Folge-Schädigung des Gehirns nach meist langer schwerer Alkohol-Erkrankung. Es ist gekennzeichnet u. a. durch Störungen im Kurzzeit-Gedächtnis und weiteren komplexeren Gedächtnis-Leistungen. Dadurch ist die Fähigkeit, sich ausreichend selbst-ständig um die alltäglichen Dinge des Lebens zu kümmern, meist erheblich eingeschränkt und eine betreute Wohnform erforderlich.

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Entgiftung

Die Entgiftung umfasst in der Regel die Zeit, die der Körper braucht, um den jeweiligen Suchtstoff ausreichend auszuscheiden. Dabei ist zur Vermeidung von Komplikationen (Krampfanfall, Herzinfarkt, Schlaganfall etc.) meist eine Medikamentöse Behandlung und Stationäre Überwachung nötig.

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Qualifizierte Entzugs-Behandlung

Sie umfasst neben der Entgiftungs-Phase noch den Zeitraum, den ein Sucht kranker Mensch mit dem Wunsch nach Abstinenz braucht, um sich so weit körperlich und psychisch zu erholen, dass mit Komplexer Therapeutischer Unterstützung die weitere Sucht spezifische Behandlung geplant werden kann (Sstationäre Entwöhnungs-Behandlung).

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Doppel-Diagnosen

Leidet ein Mensch sowohl an einer Sucht- als auch Allgemein-Psychiatrischen Erkrankung (z. B. Angst-Störung, Schizophrenie, Depression), so spricht man von einer Doppel-Diagnose. Hier ist es erforderlich, beide Erkrankungen gleichzeitig zu behandeln.

 

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