 |
 |
 |
 |

|
 |
 Krankheiten und TherapienAuf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einige ausgewählte Krankheiten und Therapien kurz vorstellen, auf die sich unsere Fachabteilungen spezialisiert haben.
Psychische Erkrankungen haben viele Ursachen Was heißt das eigentlich, psychisch krank zu sein? Therapieangebote
Psychische Erkrankungen haben viele Ursachen
Es kann unterschiedliche Gründe geben, warum Sie jetzt unsere Internet-Seiten aufgesucht haben. Möglicherweise hat Ihr Haus- oder Nervenarzt Ihnen eine Behandlung in unserer Klinik empfohlen. Vielleicht drängen Ihre Angehörigen auf eine Behandlung. Vielleicht sind Sie selbst oder ein Angehöriger oder Freund verunsichert, weil Sie sich traurig, angespannt, antriebslos, ängstlich fühlen oder aber es kam zu seelischen Krisen und der Sozialpsychiatrische Dienst hat eine Behandlung angeregt. Oder Sie sind einfach nur interessiert an den Angeboten und Informationen eines modernen konfessionellen Krankenhauses mit dem Schwerpunkt für Psychiatrie und Psychotherapie. Auf jeden Fall möchten Sie sich über uns informieren. Und das ist gut und richtig. Denn nur wer fragt und Bescheid weiß, kann selbst zum Experten für seine oder seiner Angehörigen/Freunde Erkrankung werden und damit zur Genesung beitragen. Bevor wir auf unser Leistungsangebot zu sprechen kommen, lassen Sie uns noch etwas Grundsätzliches über psychische Störungen sagen, die bis heute in der Öffentlichkeit leider viel zu wenig bekannt sind. Etwa 10 - 15 % der Bevölkerung der BRD sind psychiatrisch - psychotherapeutisch behandlungsbedürftig. Den meisten Menschen, die unter seelischen Störungen leiden, kann ambulant von niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten geholfen werden. Nur wenn diese Behandlungen nicht ausreichend helfen, bietet unsere Einrichtung eine tagesklinische und stationäre Therapie an.
nach oben
Was heißt das eigentlich, psychisch krank zu sein?
Es gibt vier große Gruppen seelischer Störungen. Eine Gruppe der so genannten Psychosen führt zu Störungen des Wahrnehmens, Denken, Fühlens, Wollens und Sprechens. Die Umwelt erscheint für den Patienten verändert, oft bedrohlich. Er fühlt sich verfolgt, beobachtet, bezieht alles auf sich oder von außen gesteuert. Dies hat zur Folge, dass sich der Patient sozial zurück zieht, er Fehlwahrnehmungen hat, Stimmen hört, die durchaus fremdartig und bedrohlich wirken. Der manisch - depressive Patient zählt in eine weitere Gruppe der seelischen Störungen. Er leidet unter starken Stimmungsschwankungen, die von Phasen der Depression und Antriebslosigkeit, z. T. sogar mit Selbsttötungsgedanken, aber auch bis zu Phasen des gesteigerten Antriebes hinreicht. Die dritte Gruppe der seelischen Störungen sind die Störungen des Gehirns. Hier verändern sich Blutgefäße mit Gehirninfarkten oder Degenerationsprozesse des Gehirns setzen ein, welche durch Zustände nach Verletzungen, Hirnentzündungen oder chronischen Vergiftungen durch Alkohol entstanden sein können. Eine vierte Gruppe seelischer Leidenszustände ist aus dem Lebensschicksal, der Persönlichkeit und dem aktuellen sozialen Umfeld ableitbar. Man spricht bei diesen Störungen von Neurosen, Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen oder Reaktionen auf schwierige Lebensumstände.
nach oben
Therapieangebote
Nach der Diagnostik wird mit Ihnen als Patient das Therapieziel und der Therapieplan festgelegt. Neben der gezielten, in den letzten Jahren sehr verbesserten medikamentösen Behandlung, kommen auch andere körperliche Therapieverfahren, wie Bewegungstherapie, Physiotherapie zum Einsatz. Darüber hinaus sind spezielle Psychotherapieangebote, wie Einzelgespräche, Gruppengespräche, Ergotherapie, Entspannungsverfahren, entwickelt worden.
Bei allen psychotherapeutischen Angeboten wird in Gesprächen und anderen Medien wie Musik, Tanz und Gestaltung auf Ihre aktuellen Probleme eingegangen. Sie selbst werden Ursachen für Ihre seelischen Störungen erkennen, neue Verhaltensweisen und Bewältigungsstrategien einüben und damit neue Erfahrungen zur Bewältigung des Lebens machen. Wenn es sich abzeichnet, dass eine stationäre Behandlung nicht mehr nötig ist, legen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt die Entlassung fest, die gut vorbereitet wird. Zumeist erfolgt eine gestufte Belastung im Alltag, ggf. werden die Familie und das Umfeld, wie auch schon bei der Aufnahme, mit einbezogen und die weitere Behandlung - sei es tagesklinisch oder ambulant - gesichert.
Unser gesamtes Diagnostik- und Therapieangebot ist an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Psychiatrie und Psychotherapie ausgerichtet. Auf jeder Station arbeiten verschiedene Berufsgruppen in therapeutischen Teams zusammen (Ärzte, Psychologen, Pflegepersonal, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter).
nach oben
|
 |
 |
 |