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RadiologieLiebe Patientin, lieber Patient, hier möchten wir Ihnen einige ausgewählte diagnostische Verfahren und Therapien kurz vorstellen, auf welche sich unser Institut für Radiologie spezialisiert hat.
Radiologische Diagnsitik in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beckenbodenzentrum (DBBZ)
Gefäßdiagnostik und -therapie
CT-gesteuerte Interventionen
Virtuelle Koloskopie Mit der neuen Technik der Mehrzeilencomputertomografie und einer speziellen Software ist die Untersuchung des Dickdarmes möglich und stellt eine zuverlässige Alternative zur Dickdarmspiegelung dar. Die Durchführung einer virtuellen Koloskopie ist besonders dann zu erwägen, wenn eine endoskopische Koloskopie nicht vollständig durchgeführt werden konnte (in 10 – 20% der Fälle), bei Blutungsneigung, Verwachsungen und Narben, sowie bei Ablehnung der Darmspiegelung und familiärer Belastung. Eine Darmreinigung ist adäquat zur endoskopischen Untersuchung des Darmes erforderlich. Die Beurteilung der Darmschleimhaut erfolgt als virtuelle Endoskopie. Der gesamte Darm wird aber auch in unterschiedlichen anderen Abbildungsformen begutachtet, so dass eine genaue Lagebestimmung von Engen oder Tumoren erfolgen kann. Bei jeder Untersuchung kann zuätzlich der gesamte Bauchraum mitbeurteilt werden. Diese Untersuchung findet in enger Zusammenarbeit mit den endoskopischen Abteilungen unseres Verbundes bzw. den Überweisern statt. Radiologische Diagnositik in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beckenbodenzentrum (DBBZ) In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beckenbodenzentrum (DBBZ) unseres Hauses erfolgt eine dezidierte radiologische Diagnostik, betreffend die Funktionsaufnahmen bei Darmentleerung (Defäkografie) und die Darstellung der weiblichen Harnröhre (Urethrozystogramm). Bei der Defäkografie wird die Darmentleerung mit vorher rektal eingebrachtem Kontrastmittel unter Durchleuchtung analysiert. Diese Untersuchung gibt wertvolle Hinweise bei bestehender Inkontinenz, sowie bei Beschwerden während des Stuhlgangs insbesondere wenn der Verdacht auf zeitweise auftretende Schleimhaut- oder Darmvorfälle besteht und trägt zur Klärung der Beschwerden bei. Die Untersuchung der weiblichen Harnröhre erfolgt mit einem schonenden Doppel-Ballon-Katheter, welcher nach Einführen in die Harnröhre zu beiden Seiten geblockt wird. Die nachfolgende Kontrastmittelgabe lässt krankhafte Veränderungen der Harnröhre erkennen.
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